Wundervolle Zeremonie mit leckerem Beigeschmack

Am Sonntag den 27.01.2019 stand dann nach der im letzten Beitrag beschriebenen Woche, auch wieder die Sonntagszeremonie mit zahlreicher Opfergaben im Sinne von Räucherstäbchen, Blumen und allem was dazu gehört, an. Auf den Gottesdienst folgend, stände dann normalerweise der Religionsunterricht an – aber nicht so an diesem Sonntag. Ein wohlhabender älterer Herr hatte sich dazu entschieden der buddhistischen Gemeinde neue „Schuluniformen“ und Lehrbücher für den Sonntags- Bzw. Religionsunterricht zu spenden. Dies wurde im Rahmen einer mehrstündigen großen Zeremonie zelebriert.

Schon am Abend zu vor würden in mühseliger Handarbeit die prachtvolle Öllampe gebaut, die unteranderem Julian und ich feierlich entzünden durften.

Zunächst kam es zu einzelnen Reden von einigen der anwesenden Personen, sprich Mönche von benachbarten Klöstern, der Spender der Uniformen selbst sowie dessen Frau, einige der Lehrer und natürlich Rev. Vipassi Thero selber. All diese Reden waren leider alle auf singhalesisch weshalb wir den Inhalt nur durch jeweilige Gesten der Redner erschließen konnten. Umso konzentrierter waren wir bei den Tanz- und Gesangseinlagen einiger der Schüler.

Gesangseinlage von einigen der Kinder der buddhistischen Gemeinde – jedoch noch in den alten Uniformen?
Verbeugung – Dankende Geste gegenüber einem der Redner für die Aushändigung der neuen Schuluniform.

Gegen Ende der Zeremonie dann, gab ed noch ein paar kleine singhalesische Snacks um die konzentration hoch zu halten. Julian und ich durften in diesem Zusammenhang in einem Nebenzimmer, indem das „Snackbuffet“ aufgebahrt war, Platz nehmen, wo wir von den Damen, welche sich um den Tee kümmerten, kulinarisch einmal durch die ganze singhalesische Kochkunst durchgelotst wurden, so dass wir uns danach hätten schwören können nie mehr wieder in unserem Leben etwas zu essen ?.

Es sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch gut.

Aber diesen Schwur hätten wir am Abend dann gleich wieder gebrochen. Am Abend nämlich waren wir bei der Englischlehrerin Frau Radna zum Abendessen eingeladen. Zusammen mit ihren drei Töchtern und ihrem Mann nahmen wir Reis, Curry und einigen Mengen Papadam zu uns. Es schmeckte einfach nur köstlich! Nach dem wir den Abend noch gemütlich haben ausklingen lassen, machte sich Julian dann auf den Weg, raus aus Matara, nach Mirissa und ich begab mich Richtung Tempel.

Ich, Julian und die drei Töchter der Englischlehrerin.
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Erkundung des Umlands

In der darauffolgenden Woche, erkundete ich hauptsächlich das Umland von Matara. Dabei muss natürlich festgehalten werden dass dies natürlich erst dann in Frage kommt Bzw. kam wenn alle wichtigen Dinge wie Unterrichtsvorbereitung abgeschlossen waren. Bezüglich der Unterrichtsvorbereitung Dokumentierte ich zunächst schriftlich was ich vergangene Stunde gelehrt hatte und fasste Unterichtspläne zusammen auf denen ich den Inhalt der Stunden sowie meine Lehrmethoden dokumentierte. Dies tat ich auf Englisch, und fügte alles in einem ordner zusammen.In Englisch darum, damit dieser Ordner auch für andere Klassen sowohl von nachfolgenden Volontären als auch von hier gebürtigen Lehrern genutzt werden kann.

Nach dem ich den ersten Teil dieses Ordners Montagmittags angelegt hatte, fuhr ich gegen früher Abend noch zum Strand von Matara um mir den Sonnenuntergang anzugucken und einen kurzen Trott entlang des Strandes zu machen. Hierbei versuchte ich auch neue Kontakte zu knüpfen was sich aber als sehr schwer herausstellte da die Einheimischen relativ schüchtern und reserviert Ausländern Bzw Touristen gegenüber auftreten. Aber immerhin die Bilder vom Sonnenuntergang waren gelungen ?.

Am nächsten Tag dann, bereitete ich Vormittags Bzw. Mittags den Unterricht für Samstag vor, hierbei ließ ich sowohl grammatikalische Aspekte aber auch vorallem die Aussprache mit einfließen. Als dies getan war kam noch ein junger Mann, welcher auch Teil des Scolarship-Programms war auf mich zu und bat mich um etwas Beratung bezüglich einer Universitäten in Deutschland. Er hatte nämlich ein Stipendienangebot für ein Auslandssemester in Deutschland erhalten. Da er sich unsicher war ob er nach Karlsruhe oder nach Stuttgart gehen sollte berit ich ihn zunächst bezüglich der Städte und recherchiert dann noch wie welche Uni in Sachen Informatik aufgestellt ist. Es half ihm sichtlich bei seiner Entscheidung. Gegen früher Abend dann, macht ich noch einen kurzen Ausflug zur Stadt Galle wo ich durch das Dutchfort, zwischen nostalgischen Kolonialbauten und urigen Kneipen, trottete und den sonnenuntergang auf den gut erhaltenen Grundmauern der Befestigungsanlage genoss. Ein traumhafter Abend.

Blick von einer der Fortmauern auf das Stadtviertel „Dutchfort“ in Galle
Sonnenuntergang in Galle

Am Donnerstag dann, nachdem ich Mittwochs hauptsächlich im Childrenceter war und anfallende Arbeiten machte, erhielten wir spontanen Besuch im Tempel. Mein Freund Julian war in der Gegend unterwegs und Rev. Vipassi lud ihn kurzerhand ein einige Tage bei uns im Tempel zu verbringen. Was Julian natürlich nicht ausschlagen konnte. Zunächst zeigte ich ihm das Tempelgelände und vorallem das Childrencenter da er so auch Einblicke bekam für was er sich damals im Rahmen unserer Schülerfirma einsetzte. Letzteres war auch Rev. Vipassi besonders wichtig. Gegen Abend dann erkundeten wir dann noch einen uns unbekannten Strand östlich von Matara, Talalla-Beach genannt. – Ich war wohl selten so positiv überrascht von einem Strand. Gelegen hinter dichten djungelähnlichem Wald erstreckt sich ein Sichelförmiger traumhafter Sandstrand, mit erstaunlich wenig Touristen – zum Glück.

Am Nächsten Tag, Freitags führte ich ihn In Galle etwas herum und zeigte ihm den ein oder anderen Insidertip. So wie zum Beispiel eine kleine Rooftopbar, lokalisiert direkt neben dem Meer und dennoch in der Preiskategorie eines Local-Cafés. Mit positiven Eindrücken von Galle machten wir uns dann gegen früher Abend wieder auf den Weg zurück nach Matara, wobei wir noch einen kurzen Abstecher zum Strand von Weligama machten. Dieser wiederum war im Vergleich zum Talalla-Beach eher eine Enttäuschung und leider viel zu sehr von Surfern überlaufen.

Samstags stand dann wieder wie gewohnt der Unterricht an. Mit doppelter Power versuchten Ich und Julian den Kindern wieder reichlich neues beizubringen was auch mit Erfolg funktionierte, so nutzen wir aus zu zweit zu sein und versuchten Gruppenarbeiten zu inszenieren bei denen die Schüler zum Austausch auf Deutsch untereinander gebracht werden sollten. Dies funktionierte so gut dass Rev. Vipassi uns am liebsten für die nächsten 3 Monate zusammen unterrichten lassen würde. – Was er auch so ziemlich genau so formulierte? – Aber auch für kommenden Unterricht ist schon ähnliches geplant. Ich hoffe es ist alleine ähnlich gut umsetzbar?.

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Poya-Day und neue Lernmethoden

Nach meiner aufregenden Woche Stande dann am Samstag den 19. Januar, wieder der Unterricht an. Bereits vor Antritt der Erkundungstour hatte ich den unterricht sorgfältig geplant und durchdacht. Neben „brauchbaren Sätzen“ wie: „Wie geht es dir?“ – „Mein Name ist…“ – „Ich wohne in …“, versuchte ich den Schülern erste Ansätze von Grammatik bei bringen, da ich vergangene Woche schon Grundlagen wie Alphabet und Zahlen beigebracht hatte. So tastete ich mich langsam in das Gebiet der Pronomen und dem Aufbau von „Fragen“ vor. Mein größtes Problem war jedoch bei weitem nicht mangelnde Motivation oder gar das Unverständnis, sondern viel mehr die Schüchternheit. Bei den Jungs anhatte ich eher wenig Probleme, die Mädcen jedoch sprachen so leise dass ich sie meist nur schwer verstand. Da Missverständnis oder gar Ärger meiner Ansicht nach die falsche Reaktion gewesen wäre, versuchte ich die Barrieren durch einen Humorvollen Umgang mit der Situation abzubauen. So wurden die ersten 10 Minuten zwar eher gelacht als gedacht, aber im endeffekt trauten sich nun alle zum Unterrict etwas bei zu tragen egal ob die Aussage nun Richtung oder Falsch war. Dieses Arbeiten auf Augenhöhe kam bei den Schülern scheinbar so gut Ann dass sich einige bei Rev. Vipassi meldeten um ihm mitzuteilen wie viel Spaß der Unterricht Ihnen macht. So hat ein einfaches Lächeln und simple Übungen, wie das laute, sehr laute aussprechen spezieller deutscher Laute ( wie zb.: SCH, CH oder Ö/Ä), bei denen ich mich wohl eher zum Affen machte – aber solang die Schüler Spaß hatten sollte es mir recht sein, mich in dein Lage versetzt den Schülern auch schon recht anspruchsvolle Grammatik erfolgreich zu vermitteln.

Sonntags, am Tag darauf dann, war Poya sprich Vollmond Tag. Dieser startete sehr früh, um 6:00 Morgens mit einer großen Zeremonie bei der Opfergaben wie Blumen oder Räucherstäbchen zur Feier Buddhas feierlich „geopfert“ wurden. Es war für mich eine große Ehre an dieser Zeremonie teilnehmen zu dürfen. Nach ausglang der Morgenzeremonie, holte mich gehen Mittag Kasun, ein Ehemealiger Schüler des Scolarship-Programms (war auch auf der Erkundungstour dabei) ab und zeigte mir ein wenig Matara, Bzw. wo die guten Strände sind und wo ich nützliche Sachen wie ATM oder Supermärkte finden kann. Zurück im Tempel dann gegen Abend, stand auch schon die abendliche Vollmond Zeremonie an. Auch ein wundervolle Erfahrung. Ich hilt es aber im allgemeinen für unangebracht während der Zeremonie Bilder zu machen, sondern wollte lieber selber daran Teil nehmen und sie genießen, was auch der Grund dafür ist weshalb dieser Beitrag keine Bilder enthält.

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Auf dem Dach der Welt

Am Ende des zweitägigen Ausfluges, am Abend des 17. Januars, machte sich dann die spaßige Reisegruppe um Rev. Vipassy wieder auf den Weg von Kandy zurück nach Matara. Ich jedoch ging nicht direkt mit zurück nach Matara, ich wollte die Chance im Hochland zu sein noch nutzen um den Sri Pada, auch Adam‘s Peak genannt zu besteigen. Mit 2243m Höhe ist dieser zwar nicht der höchste Berg Sri Lankas aber wohl einer bekanntesten. Entsprechend fuhr ich dann von Kandy aus mit dem Linienbus nach Hatton, die dem Adam‘s Peak nächstgelegene Großstadt. Das Getümmel und das wirre Durcheinander am Busterminal in Kandy war unglaublich verwirrend, aber mindestens genauso spannend, da man als Europäer fasziniert davon ist dass trotz dieses Durcheinanders doch alles erstaunlich geregelt funktioniert?. In Hatton dann angekommen, wartete mein Freund Julian Preissler in einem Hostel auf mich, wo wir nächtigten. Wobei hier gesagt sei dass der Begriff „Schlafen“ übertrieben wäre da es sich nur lediglich um 3 Stunden handelte, da wir um 1:00 Morgens den Pilgerbus zum Adamspeak nahmen. Am Fuße des Bergs angekommen, Dick eingepackt in Trekking Hose und Regenjacke, da es nachts auf der Spitze des Berges nur wenige Grad über Null haben kann, machten wir uns über mehr als 5200 Treppenstufen auf den Weg zum Gipfel. Dort angekommen würden wir Teil eines unglaublichen Naturschauspiels: Dem weltberühmten Sonnenaufgang des Adam‘s Peak.

Sonnenuntergang; fotografiert von der Spitze des Adam‘s Peak‘ aus

Nach Wiederabstieg dann, nahm ich von Hatton aus den Bus nach Colombo, in dem ich neben meinem schon vorhandenen Schlafmangel zu allem Überfluss noch 5 Stunden stehen musste. Meine Laune hielt sich in Grenzen?. Von Colombo aus ging es dann mit dem Zug 4,5 Stunden lang nach Matara- und ja hier dürfte ich auch die ganze Zeit stehen?. Um so glücklicher war ich dann von Rev. Vipassi am Bahnhof in Matara abgeholt zu werden.

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Erkundungstour

Gegen Ende meiner ersten Woche in Sri Lanka, stand dann etwas überraschen, über den 16. und 17. Januar eine kleine Erkundungstour durch das Land an. Gemeinsam mit Miss Kandy, einer der beiden Sekreterinnen (die andere war leider durch ihr Baby verhindert), 3 aktuellen Schülern und 2 ehemaligen Schülern (Supuni & Kasun) des Scolarship-Programms, der Englisch Lehrerin (Frau Radna) und ihrer Tochter, sowie mit einem Fahrer der zu jeder Zeit immer einen lustigen Spruch parat hatte und daher immer für gute Laune sorgte, machten wir uns zunächst auf den Weg nach Haputale (im Hochland gelegen).

Beim ersten kurzen Halt um Brot zu kaufen, jedoch mussten wir feststellen dass die Seitentüre zum Ausstieg der hinteren Fahrgäste defekt war. Nach ein paar versuchen über die vordere Sitzreihe oder gar durchs Fenster auszusteigen, suchten wir einen Mechaniker auf. Da uns der erst Beste nicht weiter helfen konnte suchten wir uns einen anderen, welcher uns zwar genau sowenig die Türe instandsetzen konnte, uns aber zum Frühstücken in sein Haus einlad, was wir mit leerem Magen gerne Annahmen. Ob letzteres nun an der generellen Gastfreundschaft lag oder wohl doch eher an Rev. Vipassy‘s Person kann ich nicht sagen, eine einmalige Erfahrung jedoch war es alle mal. Nach dem wir gespeist hatten setzten wir unseren Trip ins Hochland, zwar mit kaputter Tür, fort. In Haputale gegen Mittag dann angekommen, machte uns das Wetter jedoch einen Strich durch die Rechnung. Wo wir doch eigentlich gekommen waren um die Aussicht zu genießen, war es uns auf Grund von sarkem Nebel jedoch nicht mal mehr möglich mit dem Auto weiter zu fahren. Glücklicherweise fanden wir Unterschlupf in einem der vielen Bergklöster im Hochland, wo wir freundlicherweiße im Versammlungsraum unser vorgekochtes Mittagessen (Reis, Curry und Dahl) zu uns nehmen konnten.

Im Endeffekt lief also bis dato alles gegen den Strich. Aber genau das wiederum machte den Trip so besonders. Ich habe Einblicke in das Lebene einiger Menschen bekommen die mir als Pauschaltourist vermutlich verwährt gewesen wären. Ohne schönen Ausblick, aber mit vollem Magen dann, machten wir uns auf den Weiterweg nach Nuwara Eliya wo wir gegen früher Abend in unserem kleinen aber feinen Hotel eintrafen und wo ich auch kurzer Hand einen Crashkurs in der Singhalesischen Küche erhalten habe. Kurz vor Sonnenuntegang machten wir uns dann auf zum Gregory Park in Nuwara Eliya wo wir ein wenig spazieren liefen und den Sonnenuntergang genossen. Zu genau dem selben Zeitpunkt war auch ein guter Freund und ehemaliger Klassenkammerad von mir, Julian Preissler, in Nuwara Eliya. Da er mir vor geraumer Zeit im Rahmen einer Schülerfirma half Geld für „Patenkinder Matara e.V.“ zu Sammeln, war es sowohl in seinem als auch in Herrn Vipassy‘s Interesse sich gegenseitig kennen zu lernen, worauf mein Freund dem Kurztrip in den Gregorypark Gesellschaft leistete.

Zweiter von rechts: Julian Preissler
Foto vom wunderschönen Sonnenuntergang in Nuwara Eliya

Am Nächsten Tag dann machten wir uns von unserer Unterkunft aus auf nach Kandy um den Zahn-Tempel, der als Reliquie einen Zahn Buddahs beherbergt und daher einer der bedeutendsten buddihstischen Tempel ist, zu besuchen. Auf dem Weg dahin hielten wir noch im botanischen Garten von Nuwara Eliya welchen wir auch erkundeten.

Gruppenbild im botanischen Garten von Nuwara Eliya

Auf der Weiterfahrt durch atemberaubende Teeplantagen kam es nicht zu letzt zu einem kurzen Halt für das ein oder andere Foto. Das ganze ging so lange bis unsere Vorderradbremsen anfiengen zu rauchen und wir den Rest des Tages nur noch mit Handbremse weiter fuhren – scheinbar nichts ungewöhnliches hier ?. In Kandy dann angekommen besuchten wir, wie bereits gesagt den Zahn-Tempel. Ein wunderschönes Bauwerk in dessen Innerem eine Ruhe und doch zugleich Gemenge ob der ganzen Gläubigen herrscht. Einfach ein wundervolles Erlebnis.

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Auf der anderen Seite des Pults

Am ersten Tag nach meiner Ankunft 12.01.2019 , stand auch schon das erste Aufeinandertreffen mit den Schülern des scolarship-Programmes an. Wer aufgeregter war – die schüler oder ich selber- ist bis jetzt noch nicht geklärt?. Kurz vor Beginn des Unterichts Bzw. des „Morgenappells“ warteten wir noch bis der aus Matara kommende Bus mit den letzten Schülern ankommt. Diese Zeit nutze ich um mich mit den Lehrern und anderen „Mitarbeitern“ vertraut zu machen. Bei letzterem war vorallem der überaus nette Englisch Lehrer eine Hilfe, der mir schnell half diverse Sprachbarieren abzubauen. Im Endeffekt sind aber wirklich alle unglaublich lieb, nett und vorallem hilfsbereit. Alls der Schultag dann nun mit einem kurzen „morgenappell“ startete, bei dem auch ich mich sowohl den Schülern, als auch den anwesenden Eltern vorstellte, legte sich die Spannung relativ schnell und wir starteten direkt in den ersten, meinen ersten, Unterricht. Dem Stundenplan entsprechend, unterrichtete ich vier unterschiedliche Klassen jeweils im Fach Deutsch. Es war für mich eine wirklich unglaubliche Erfahrung erstmals auf der anderen Seite des Pults zu stehen. Ich versuchte zunächst die jeweiligen Klassen weitestgehend auf das selbe Niveau zu bringen (Fortschritte im Rahmen der Aussprache / zählen bis 100 / ü,ä,ö,ß) wobei ich mir gleichermaßen entsprechende Notizen über den Wissensstand im Fach Deutsch und über die Englischkenntnisse (damit ich eine „gemeinsame“ Sprache habe um diverse Grammatik zu erklären) machte. Es machte mir unglaublich Spaß mit den Kindern zu arbeiten und fande es auch gleichermaßen spannend. Bei den Kindern wiederum weiß ich nicht so recht was sie spannender fanden: Meine Person oder dass neu erlernte Wissen ?. Mit Ende des Schultages , ging auch meine Arbeit eher in das Zusammenfassen von Notizen und dem genaueren kennenlernen der „Sekreterinen“ über. Den Rest des Tages verbrachte ich dann noch mit Fotografie ehe ich dann versuchte meinen Jetlag aus zu kurieren.

Am darauffolgenden Tag (Sonntag der 13.01.2019) stand dann die Sonntagsschule an, hier konnte ich zunächst nur beim Verpacken der Schulbücher für die zukünftigen Schüler helfen, da es sich beim Sonntagsunterricht um einen Unterricht über die Buddhistischelehre für die Kinder der Glaubensgemeinschaft handelt. Entsprechend begann der Tag auch mit einer feierlichen Zeremonie bei der ich glücklicherweise teilnehmen durfte – Eine unglaubliche Erfahrung. Während sich nach der Zeremonie die Schüler in ihre Klassen aufteilten, kam es zu einer Art Einschulung einiger kleiner Kinder. In weißen feierlichen Klamotten, mit Blumen ausgestattet, lauschten sie einer Ansprache von Rev. Vipassy Thero, welcher die oben genannten Schulbücher an die künftigen Schüler weiter gab.

Mit Beendung dieses Aktes, setzte ich mich zu der Klasse von Rev. Vipassy Thero und beobachtete den Unterricht als Außenstehender. Gen Ende des Tages erkundete ich die umliegende Gegend zu Fuß (Rev. Vipassy gab mir Tipps Bzw. empfahl mir schöne Orte) und machte mir einige Gedanken zur Unterrichtsvorbereitung.

Diese Gedanken setzte ich dann am nächsten Tag, nach dem ich Teile des Childrencenters gefegt / gesäubert hatte, in die Realität um. Ich zeichnete einige Bildchen um den nächsten Unterricht möglichst spannend zu gestalten und fertigte für jede Klasse jeweilige Unterrichtsstrukturen an. Nach einem kurzen Tee mit den liebenswerten Sekretärinnen nahm mich Rev. Vipassy mit zu einem Treffen in einem Kloster in Matara. Während er sich mit anderen Mönchen traf Bzw. sich besprach, erkundetet ich mit dem Tuk-Tuk Fahrer die Strandregion. Gegen Ende des Termins von Rev. Vipassy stellte er selbst mich noch einem anderen Mönch vor, welcher ein, dem Strand nahegelegenes, Kloster leitet damit ich auch in Strandnähe einen sicheren Ansprechpartner habe.

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Die Ankunft

Hallo,

mein Name ist Noah Peterkes. Ich bin der aktuelle Volontär im Childrencenter der Hilfsorganisation „Patenkinder Matar e.V.“ beim anliegenden Buddhistischen Tempel Nawimana girikandararama purana viharaya, in der Süd-singhalesischen Provinz Matara. Ich werde mich vom heutigen Tag an, 90 Tage im Childrencenter aufhalten, mitwirken und versuchen bestmöglich meinen Beitrag zu dem gesamten Projekt zu leisten. Nach meinem Abflug gestern Morgen in Frankfurt flog ich über Doha (Katar) nach Colombo (Sri Lanka), wo ich gegen 6:30 den Flughafen verließ und überaus herzlich von Rev. Vipassy Thero sowie einer der Sektreterinnen des Childrencenters und einer der 4 Lehrerinnen empfangen wurde. Nach einer kurzen planungstechnischen Pause, wegen Geldwechseln etc. machten wir uns per Minibus auf, Richtung Matara, Richtung Kloster, was in etwa, inklusive einer kleinen Frühstückspause, 2,5 bis 3 Stunden in Anspruch nahm. Im Kloster angekommen, zeigte mir Rev. Vipassy das gesamte Gelände sowie mein Zimmer im angebauten Wohnkomplex, welches sowohl schön und gepflegt als auch, mit Schreibtisch und großem Bett, gut ausgestattet ist. Im weiteren Verlauf des Tages setzte ich mich mit ein paar der Lehrerinnen zusammen um mich in die Unterrichtsmaterialien sowie in das Lernniveau der Schüler einzuarbeiten. Neben dem wissenszuwachs, war es vorallem der gute singhalesische Tee welcher mir (zu meinem Glück?) des Öfteren angeboten wurde, der mir Freude bereitete. Ehe mich jedoch die Müdigkeit komplett überwältigen konnte, gab es noch etwas Reis mit Curry, Dahl und diversem Gemüse.

Ich werde versuchen sie, liebe Leser und Leserinnen, anhand dieses Blogs über meine Erfahrungen, Tätigkeiten und Erlebnisse während meines 90-tätigen Aufenthalts auf dem Laufenden zu halten. nach meiner sozialen Tätigkeit in Sri Lanka werde ich meine Reise gen Indien fortsetzen, wo ich an die 2 Monate verbringen und anschließen für 3 Wochen weiter nach Nepal reisen werden. Nach meinem Nepal Aufenthalt werde ich mich für 2 Wochen nach Beijing (Peking) begeben, von wo aus ich dann auch meinen Rückflug über Moskau nach Frankfurt antreten werde. Wer Interesse hat meiner Unternehmung auch über meine soziale Tätigkeit in Sri Lanka hinweg zu verfolgen, dem kann ich meinen persönlichen Instagram-Blog, welcher auf dieser Seite auch verlinkt ist, empfehlen. Für Informationen wiederum zu „Patenkinder Matara e.V“, über meine Erfahrungen im Himfsprojekt hinaus, dem lege ich die Internetseite „www.patenkinder-matara.de“ ans Herzen.

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