Erkundung des Umlands

In der darauffolgenden Woche, erkundete ich hauptsächlich das Umland von Matara. Dabei muss natürlich festgehalten werden dass dies natürlich erst dann in Frage kommt Bzw. kam wenn alle wichtigen Dinge wie Unterrichtsvorbereitung abgeschlossen waren. Bezüglich der Unterrichtsvorbereitung Dokumentierte ich zunächst schriftlich was ich vergangene Stunde gelehrt hatte und fasste Unterichtspläne zusammen auf denen ich den Inhalt der Stunden sowie meine Lehrmethoden dokumentierte. Dies tat ich auf Englisch, und fügte alles in einem ordner zusammen.In Englisch darum, damit dieser Ordner auch für andere Klassen sowohl von nachfolgenden Volontären als auch von hier gebürtigen Lehrern genutzt werden kann.

Nach dem ich den ersten Teil dieses Ordners Montagmittags angelegt hatte, fuhr ich gegen früher Abend noch zum Strand von Matara um mir den Sonnenuntergang anzugucken und einen kurzen Trott entlang des Strandes zu machen. Hierbei versuchte ich auch neue Kontakte zu knüpfen was sich aber als sehr schwer herausstellte da die Einheimischen relativ schüchtern und reserviert Ausländern Bzw Touristen gegenüber auftreten. Aber immerhin die Bilder vom Sonnenuntergang waren gelungen ?.

Am nächsten Tag dann, bereitete ich Vormittags Bzw. Mittags den Unterricht für Samstag vor, hierbei ließ ich sowohl grammatikalische Aspekte aber auch vorallem die Aussprache mit einfließen. Als dies getan war kam noch ein junger Mann, welcher auch Teil des Scolarship-Programms war auf mich zu und bat mich um etwas Beratung bezüglich einer Universitäten in Deutschland. Er hatte nämlich ein Stipendienangebot für ein Auslandssemester in Deutschland erhalten. Da er sich unsicher war ob er nach Karlsruhe oder nach Stuttgart gehen sollte berit ich ihn zunächst bezüglich der Städte und recherchiert dann noch wie welche Uni in Sachen Informatik aufgestellt ist. Es half ihm sichtlich bei seiner Entscheidung. Gegen früher Abend dann, macht ich noch einen kurzen Ausflug zur Stadt Galle wo ich durch das Dutchfort, zwischen nostalgischen Kolonialbauten und urigen Kneipen, trottete und den sonnenuntergang auf den gut erhaltenen Grundmauern der Befestigungsanlage genoss. Ein traumhafter Abend.

Blick von einer der Fortmauern auf das Stadtviertel „Dutchfort“ in Galle
Sonnenuntergang in Galle

Am Donnerstag dann, nachdem ich Mittwochs hauptsächlich im Childrenceter war und anfallende Arbeiten machte, erhielten wir spontanen Besuch im Tempel. Mein Freund Julian war in der Gegend unterwegs und Rev. Vipassi lud ihn kurzerhand ein einige Tage bei uns im Tempel zu verbringen. Was Julian natürlich nicht ausschlagen konnte. Zunächst zeigte ich ihm das Tempelgelände und vorallem das Childrencenter da er so auch Einblicke bekam für was er sich damals im Rahmen unserer Schülerfirma einsetzte. Letzteres war auch Rev. Vipassi besonders wichtig. Gegen Abend dann erkundeten wir dann noch einen uns unbekannten Strand östlich von Matara, Talalla-Beach genannt. – Ich war wohl selten so positiv überrascht von einem Strand. Gelegen hinter dichten djungelähnlichem Wald erstreckt sich ein Sichelförmiger traumhafter Sandstrand, mit erstaunlich wenig Touristen – zum Glück.

Am Nächsten Tag, Freitags führte ich ihn In Galle etwas herum und zeigte ihm den ein oder anderen Insidertip. So wie zum Beispiel eine kleine Rooftopbar, lokalisiert direkt neben dem Meer und dennoch in der Preiskategorie eines Local-Cafés. Mit positiven Eindrücken von Galle machten wir uns dann gegen früher Abend wieder auf den Weg zurück nach Matara, wobei wir noch einen kurzen Abstecher zum Strand von Weligama machten. Dieser wiederum war im Vergleich zum Talalla-Beach eher eine Enttäuschung und leider viel zu sehr von Surfern überlaufen.

Samstags stand dann wieder wie gewohnt der Unterricht an. Mit doppelter Power versuchten Ich und Julian den Kindern wieder reichlich neues beizubringen was auch mit Erfolg funktionierte, so nutzen wir aus zu zweit zu sein und versuchten Gruppenarbeiten zu inszenieren bei denen die Schüler zum Austausch auf Deutsch untereinander gebracht werden sollten. Dies funktionierte so gut dass Rev. Vipassi uns am liebsten für die nächsten 3 Monate zusammen unterrichten lassen würde. – Was er auch so ziemlich genau so formulierte? – Aber auch für kommenden Unterricht ist schon ähnliches geplant. Ich hoffe es ist alleine ähnlich gut umsetzbar?.

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