Auf dem Dach der Welt

Am Ende des zweitägigen Ausfluges, am Abend des 17. Januars, machte sich dann die spaßige Reisegruppe um Rev. Vipassy wieder auf den Weg von Kandy zurück nach Matara. Ich jedoch ging nicht direkt mit zurück nach Matara, ich wollte die Chance im Hochland zu sein noch nutzen um den Sri Pada, auch Adam‘s Peak genannt zu besteigen. Mit 2243m Höhe ist dieser zwar nicht der höchste Berg Sri Lankas aber wohl einer bekanntesten. Entsprechend fuhr ich dann von Kandy aus mit dem Linienbus nach Hatton, die dem Adam‘s Peak nächstgelegene Großstadt. Das Getümmel und das wirre Durcheinander am Busterminal in Kandy war unglaublich verwirrend, aber mindestens genauso spannend, da man als Europäer fasziniert davon ist dass trotz dieses Durcheinanders doch alles erstaunlich geregelt funktioniert?. In Hatton dann angekommen, wartete mein Freund Julian Preissler in einem Hostel auf mich, wo wir nächtigten. Wobei hier gesagt sei dass der Begriff „Schlafen“ übertrieben wäre da es sich nur lediglich um 3 Stunden handelte, da wir um 1:00 Morgens den Pilgerbus zum Adamspeak nahmen. Am Fuße des Bergs angekommen, Dick eingepackt in Trekking Hose und Regenjacke, da es nachts auf der Spitze des Berges nur wenige Grad über Null haben kann, machten wir uns über mehr als 5200 Treppenstufen auf den Weg zum Gipfel. Dort angekommen würden wir Teil eines unglaublichen Naturschauspiels: Dem weltberühmten Sonnenaufgang des Adam‘s Peak.

Sonnenuntergang; fotografiert von der Spitze des Adam‘s Peak‘ aus

Nach Wiederabstieg dann, nahm ich von Hatton aus den Bus nach Colombo, in dem ich neben meinem schon vorhandenen Schlafmangel zu allem Überfluss noch 5 Stunden stehen musste. Meine Laune hielt sich in Grenzen?. Von Colombo aus ging es dann mit dem Zug 4,5 Stunden lang nach Matara- und ja hier dürfte ich auch die ganze Zeit stehen?. Um so glücklicher war ich dann von Rev. Vipassi am Bahnhof in Matara abgeholt zu werden.

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