Wundervolle Zeremonie mit leckerem Beigeschmack

Am Sonntag den 27.01.2019 stand dann nach der im letzten Beitrag beschriebenen Woche, auch wieder die Sonntagszeremonie mit zahlreicher Opfergaben im Sinne von Räucherstäbchen, Blumen und allem was dazu gehört, an. Auf den Gottesdienst folgend, stände dann normalerweise der Religionsunterricht an – aber nicht so an diesem Sonntag. Ein wohlhabender älterer Herr hatte sich dazu entschieden der buddhistischen Gemeinde neue „Schuluniformen“ und Lehrbücher für den Sonntags- Bzw. Religionsunterricht zu spenden. Dies wurde im Rahmen einer mehrstündigen großen Zeremonie zelebriert.

Schon am Abend zu vor würden in mühseliger Handarbeit die prachtvolle Öllampe gebaut, die unteranderem Julian und ich feierlich entzünden durften.

Zunächst kam es zu einzelnen Reden von einigen der anwesenden Personen, sprich Mönche von benachbarten Klöstern, der Spender der Uniformen selbst sowie dessen Frau, einige der Lehrer und natürlich Rev. Vipassi Thero selber. All diese Reden waren leider alle auf singhalesisch weshalb wir den Inhalt nur durch jeweilige Gesten der Redner erschließen konnten. Umso konzentrierter waren wir bei den Tanz- und Gesangseinlagen einiger der Schüler.

Gesangseinlage von einigen der Kinder der buddhistischen Gemeinde – jedoch noch in den alten Uniformen?
Verbeugung – Dankende Geste gegenüber einem der Redner für die Aushändigung der neuen Schuluniform.

Gegen Ende der Zeremonie dann, gab ed noch ein paar kleine singhalesische Snacks um die konzentration hoch zu halten. Julian und ich durften in diesem Zusammenhang in einem Nebenzimmer, indem das „Snackbuffet“ aufgebahrt war, Platz nehmen, wo wir von den Damen, welche sich um den Tee kümmerten, kulinarisch einmal durch die ganze singhalesische Kochkunst durchgelotst wurden, so dass wir uns danach hätten schwören können nie mehr wieder in unserem Leben etwas zu essen ?.

Es sieht nicht nur gut aus, es schmeckt auch gut.

Aber diesen Schwur hätten wir am Abend dann gleich wieder gebrochen. Am Abend nämlich waren wir bei der Englischlehrerin Frau Radna zum Abendessen eingeladen. Zusammen mit ihren drei Töchtern und ihrem Mann nahmen wir Reis, Curry und einigen Mengen Papadam zu uns. Es schmeckte einfach nur köstlich! Nach dem wir den Abend noch gemütlich haben ausklingen lassen, machte sich Julian dann auf den Weg, raus aus Matara, nach Mirissa und ich begab mich Richtung Tempel.

Ich, Julian und die drei Töchter der Englischlehrerin.
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